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Wakefield, gelegen in der Grafschaft West Yorkshire. Unter der selten aufbrechenden britischen Wolkendecke fristen hier um die 315.000 Einwohner ein ruhiges Leben. Die Stadt hat alles, was es dafür braucht. Kleine Läden, Bars, ein grüner Park und einen Club für das Jungvolk. Nicht unbedingt London, aber wenigstens wird man hier nicht in der U Bahn zertrampelt. Aber auch für die Historiker unter uns gibt es hier Dinge zu entdecken. 60 Kilometer von Manchester entfernt, finden sich hier immer noch Spuren aus dem 14. Jahrhundert, wenn man genau hinsieht, und ein wenig außerhalb befinden sich die Ruinen des Sandal Castle, in dessen Mauern sogar Szenen des von dem Dichtergenie William Shakespeare Historiendramas Heinrich VI. spielen. Doch Kultur und Geschichte ist nicht alles, was in den Mauern dieser Stadt versteckt ruht. Denn unter den ahnungslosen Menschen leben Wesen, die direkt aus einer schottischen Schauergeschichte stammen könnten, die man Abens seinen Kindern erzählte, damit sie sich des Nachts nicht draußen herum trieben. Die Geschichten über die Hexenverfolgungen, wie sie im dunklen Mittelalter speziell in Salem berühmt waren? Sie fanden auch hier statt, zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert in ganz England, und hin und wieder gelang es den Inquisitoren sogar tatsächlich, eine echte Hexe zu erwischen. Und doch existieren sie immer noch. Zwei Zirkel bevölkern die Stadt, geleitet von zwei Schwestern, der Bevorzugten und der um ihren Platz Betrogenden. Sie leben unter den anderen Einwohnern wie ganz normale Menschen und geben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Wissen über diverse Sprüche und Kräuter, aber auch über andere Wesen. Wesen wie Vampire. Blutsaugende Geschöpfe der Nacht, doch wer glaubt, dass sie ihm so auch nur im Dunklen begegnen können, der irrt. Sie haben ihre Möglichkeiten, auch tagsüber durch die Straßen zu wandern, unauffällig. Und dennoch wissen manche Menschen über sie Bescheid, und wieder andere haben es sich zur Aufgabe gemacht, sie ein für alle Mal auszurotten, sie zu jagen. Ein mörderischer Zeitvertreib. Oder selbstmörderisch, je nachdem, wie man es sehen mag. Und die Vampire sind nicht die einzigen, die unter die Bedrängnis von Jägern geraten. Denn manche haben es auch auf die Hexen abgesehen, und wieder andere...auf die Gestaltwandler. Eine kleine Gruppe an Übernatürlichen, die die Fähigkeit besitzen, sich in beinahe jedes existierende Tier zu verwandeln. Sie sind unauffällig, aber auch sie können die Magie nicht verbergen, die sie umgibt. Und so müssen auch sie aufpassen, ihre Fähigkeiten nicht in aller Öffentlichkeit preis zu geben. Denn Menschen fürchten bekanntlich das, was sie nicht kennen...



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#1

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in »ALL ABOUT US 23.05.2018 22:58
von lights down low • 691 Beiträge | 336 Punkte

hexen

Hexen sind die ältesten übernatürlichen Wesen. Lilith, die Urhexe und Sagen zufolge die Schlange, die Eva zu dem Apfel verführte, gilt als ihre Erschafferin, oder mehr, als die erste von ihnen. Denn anders als die meisten Geschichten über sie aussagen, starben nicht alle ihre Kinder, existieren Nachfahren von ihr.
Diese Nachfahren sind überall in der Weltgeschichte verteilt, auch unter berühmten Persönlichkeiten. Anne Boleyn selbst gehörte ebenfalls zu ihnen. Sie besitzen magische Kräfte, die sie auf die unterschiedlichsten Weisen nutzen können. So gibt es auch eine feine, graue Grenze zwischen heller und dunkler Magie. Sie besitzen von Kindheit an ihre Kräfte, sind aber am stärksten in ihrer Jugend (um die 21) bis in ihr Erwachsenenleben, wo sich die Kräfte wieder abschwächen (um die 50). Sie haben eine normale, menschliche Lebenserwartung, manchmal sogar unterdurchschnittlich, wenn sie es mit der Magienutzung zu schnell zu sehr übertreiben. Sie leben meist in Zirkeln, aber es gibt unter ihnen auch Einzelgänger. Ihre Sprüche sind auf Latein, aber eher kurz gehalten, mehr in Befehlform, keine endlosen Beschwörungen. Jede Hexe findet im Laufe ihres Lebens einen Begleiter. Kobolde, die in Form eines Tieres auf der Erde wandeln, um den Hexen zu dienen. Stirbt eine Hexe, so stirbt auch ihr Begleiter.
Meist leben Hexen in Zirkeln, sogenannten Coven. In ihnen herrscht eine strenge Hierarchie, denn was der jeweilige Anführer sagt, ist Gesetz, doch gleichzeitig ist der Zusammenhalt - im besten Fall - immens stark, denn gemeinsam sind sie mächtiger. Ein gesamter Zirkel, konzentriert auf einen Zauber, kann Dinge erreichen, die einen einzelnen auf der Stelle umbringen würden. Es gibt allerdings auch Einzelgänger, die sich entweder gegen dieses Leben entschieden haben oder ausgestoßen wurden. Die Position des Anführers wird im Normalfall über Generationen weiter gereicht, immer am 21. Geburtstag des ältesten Kindes des aktuellen Anführers. Dass kein Erbe vorhanden ist, kommt nur äußerst selten vor.


vampire

Um die Vampire ranken sich viele Sagen, die bis in die alte Zeit zurück gehen. So sehr, dass selbst Lilith, die Urhexe, für eine von ihnen gehalten wurde. Für wieder andere war der Vampir eine Art von Dämon, immer weiblich, der Männer verführte und sie dann aussaugte.
Tatsächlich aber liegt ihr Ursprung an einem ganz anderen Ort. Zu dieser Zeit bewanderten Wiedergänger die Erde, Geister, die in der Welt der Lebenden noch Dinge zu klären hatten und sich Hexen suchten, die ihnen dabei halfen. Meist blieben diese Geister friedlich, wollten sie doch nur Frieden finden. einer von ihnen jedoch hatte andere Pläne. Er wollte komplett in die Welt der Lebenden zurück kehren. Und so näherte er sich einer jungen Hexe, gewann ihr Vertrauen und fuhr dann in ihren Körper. Etwas, was bisher noch keiner von ihnen gewagt hatte. Der Geist der Hexe wurde dabei verdrängt und komplett vernichtet. Die Konsequenz: Die Hexen schlossen sich zusammen, zu dem ersten existierenden Zirkel, und sprachen einen Zauber, der die Wiedergänger von der Erde verbannte und ihnen die Chance nahm, jemals wieder zurück zu kehren. Der Wiedergänger im Körper der Hexe jedoch wurde dort nie wieder gesehen, geschützt vor dem Zauber flüchtete er. Nun in diesem neuen Körper, ergaben sich für ihn andere Probleme. Er war zwar stärker als zu Lebzeiten, schneller und mit geschärften Sinnen, aber die Kräfte der Hexe waren mitsamt ihrem Geist verschwunden, und noch schlimmer: Der Körper begann zu zerfallen, wenn er kein Blut zu sich nahm und ihn so in seinem ursprünglichen Stadium hielt. Und das hieß, dass er auch nicht mehr alterte, ein Lebender Toter. er erste Vampir, besser gesagt,die erste Vampirin, war geboren.
Dies verstärkte natürlich den Gedanken eines weiblichen Dämons, der Männer verführte und aussaugte. Auch Frauen fielen diesem erstem Vampir zum Opfer, aber die Geschichten klangen nun mal besser, wenn sie von einer männermordenden Schönheit handelten. Eines Nachts aber begegnete sie einem jungen Mann, an dem etwas anders war. Etwas, was sie davon abhielt, ihn zu töten. Stattdessen, in einem Anflug von Intuition, gab sie ihm etwas von ihrem eigenen Blut, und innerhalb weniger Tage war aus ihm ein Artgenosse geworden, das Blut wirkend wie ein Virus. Und er sollte nicht der letzte bleiben.
Doch obwohl unsterblich, waren auch sie nicht unbesiegbar. Als es in einem Dorf eine Ansammlung von Vampiren gab, wurden die Menschen in diesem auf sie aufmerksam und fanden Wege, sie zu bekämpfen und zu töten. Ein Holzpfahl durchs Herz stellte sich als wirksam heraus, später auch Holzkugeln, ebenso Enthauptung (und Herzextraktion, selbst, wenn letzteres für einen normalen Menschen unmöglich zu vollziehen war, war dies doch eine Art, wie die Vampire sich gegenseitig aus dem Weg schafften, denn im Gegensatz zu den Hexen existierte bei ihnen oft nur wenig Zusammenhalt, selbst mit diesem neuen Gegner).
Auch die erste Vampirin und ihr Liebhaber sind diesen Jägern inzwischen zum Opfer gefallen, und dennoch existieren noch viele von ihren Artgenossen, versteckt unter den Menschen. Sie haben die Sagen gefüttert, um sich zu schützen, Dinge wie, dass Silber sie töten kann und dass sie nicht durch die Sonne gehen können, stammen von ihnen.


gestaltwandler
Gestaltwandler sind die unbekannteste Gruppe der Übernatürlichen. Und auch ihr Ursprung liegt - wie bei den Vampiren - bei den Hexen. Denn während manche Theorien über ihre Herkunft bis über ein missglücktes Experiment gehen, war es tatsächlich ein begabter Hexer, der sich als der erste von ihnen herausstellen sollte. Zu dieser Zeit, um das 11. Jahrhundert herum, war die Zahl der Vampire drastisch gewachsen, und so suchte er nach Möglichkeiten, stärker zu werden. Und nach endlosen Zaubern, Zaubern, die heute gar nicht mehr existieren, wurde er zu dem, was heute eben Gestaltwandler genannt wird, und gab dabei seine Hexenkräfte auf.
Gestaltwandler leben wie die Hexen wie ganz normale Menschen und ernähren sich auch so. Und dennoch besitzen sie eine besondere Gabe: Sie können sich in fast jedes existierende Tier verwandeln, je nachdem, wie gut sie trainiert sind, denn eine Verwandlung erfordert viel Konzentration und kann auch schief gehen. Es ist bereits vorgekommen, dass ein Gestaltwandler irgendwo zwischen Mensch und Tier stecken geblieben ist. Ausnahmen sind Extremen, z.B. Dinosaurier o. Ä., und andere Menschen. Dennoch verschafft diese Fähigkeit ihnen einen Vorteil im Kampf. Noch dazu sind sie etwas widerstandsfähiger als Menschen, was Verletzungen betrifft. Sie besitzen, bis zu einem bestimmten Grad, die Fähigkeit der Selbstregeneration, aber eine fatale Wunde ist für sie genau so tödlich wie für einen Menschen auch. Anders als bei den Vampiren kann man als Mensch allerdings nicht in einen Gestaltwandler verwandelt werden. Ihre Fähigkeiten vererben sich, wie bei den Hexen, weiter. Ist man also nicht als ein solcher geboren, kann man auch niemals einer werden.


jäger
Der Ursprung der Jäger reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ein kleines Dorf im heutigen Detroit wurde von nächtlichen Angriffen heimgesucht. Menschen verschwanden, Leichen wurden gefunden- ihre Kehlen zerfetzt, wie von einem wilden Tier. In ihrer Verzweiflung bestimmte das Dorf für jede Nachts eine Hand voll Männer, deren Aufgabe es war, im Schatten der Dunkelheit ihre Augen offen zu halten. Einer der Männer wurde Zeuge der brutalen Taten und meldete dies sogleich den anderen Männern. Die Legenden von Vampiren und anderen mystischen Wesen schienen wahr geworden zu sein. Aus dem angestauten Zorn formatierte sich eine kleine Gruppe Einheimischer, um gezielt auf die Jagd nach Vampiren zu gehen und somit dem Schrecken ein Ende zu bereiten. Ihr über Jahrzehnte angesammeltes Wissen wurde über Generationen hinweg vererbt, bis hin ins heutige Zeitalter. Jäger sind ganz normale Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, übernatürliche Wesen zu jagen. Sie sind ausgebildet im Kampf (im besten Fall) und im Umgang mit Waffen, so wie im logischen Denken, denn übernatürlichen Wesen ohne guten Plan entgegen zu treten, kann schnell tödlich enden. Und während sie ursprünglich nur Vampire jagten, gibt es inzwischen auch welche unter ihnen, die es auch auf die Hexen und Gestaltwandler abgesehen haben. Denn sie wollen die Welt komplett von allen Wesen befreien.


zuletzt bearbeitet 25.11.2019 13:43 | nach oben springen
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